GÜRTELROSE – WAS NUN?

Die Gürtelrose ist eine Erkrankung, die jeden treffen kann. Die meisten Betroffenen sind allerdings mittleren Alters. Ausgelöst wird die Gürtelrose durch das Varicella-zoster Virus, das bei Kindern für die Windpocken verantwortlich ist. Das Virus verschwindet allerdings auch nach ausgestandener Windpockenerkrankung nicht vollständig, sondern verbleibt in den Nervenbahnen wo es unter Umständen irgendwann wieder ausbrechen kann. Die Gürtelrose tritt nur an bestimmten Körperstellen auf und wird durch stark infektiöse Bläschen und Schmerzen begleitet. Der Name Gürtelrose leitet sich daher ab, da die Infektion meist halbseitig der Wirbelsäule um den Körper herum bildet.

 

Die Symptome der Gürtelrose und ihre Ursachen

Zwar wird vermutet, dass die Gürtelrose mit zunehmendem Alter oder auch bei hohem Stress entsteht, doch die wahre Ursache ist bislang noch nicht bekannt. Was jedoch bekannt ist: Das Virus wandert über die Nervenbahnen zur Haut und löst dort die juckende und brennende Gürtelrose aus. Erste Symptome zeigen sich nach etwa einem bis drei Tagen in Form eines Hautausschlages mit kleinen Bläschen, die mit einer infektiösen, virusbelasteten Flüssigkeit gefüllt sind. Daneben zeigen sich solche Symptome wie Müdigkeit, Fieber und Kopfschmerzen. Nach weiteren bis zu fünf Tagen brechen die Bläschen schließlich auf und verkrusten sich, worauf diese nach etwa zwei bis drei Wochen abfallen.

 

Gürtelrose rechtzeitig erkennen und behandeln

Sobald auch nur der leiseste Verdacht besteht, dass eine Gürtelrose ausbrechen könnte, sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Denn gerade bei älteren Menschen kann ein Befall an Kopf oder Hals mitunter über mehrere Monate gehen und sehr schmerzhaft werden. Bei einer frühzeitigen Erkennung allerdings kann das Virus eingedämmt und die Nervenschädigung weitestgehend vermieden werden. Gerade bei älteren Menschen kommt es aber auch nach einer vollständigen Heilung dennoch häufig nach vielen Monaten oder Jahren zu Schmerzen an den betroffenen Stellen, die unter Umständen sogar chronisch werden können. Diese sogenannte postzosterische Neuralgie ist meist nur sehr schwer behandelbar.

 

Quelle: http://www.gesundheit.de/krankheiten/infektionskrankheiten/herpes-virus-und-herpeserkrankungen/guertelrose